Mit Essen zum Mitnehmen retten sich Gastronomen durch die Coronakrise. Emil Karnacewicz (Foto) und sein Bruder Filip verkaufen sehr erfolgreich Gegrilltes an der Leher Landstraße in Langen.

Mit Essen zum Mitnehmen retten sich Gastronomen durch die Coronakrise. Emil Karnacewicz (Foto) und sein Bruder Filip verkaufen sehr erfolgreich Gegrilltes an der Leher Landstraße in Langen.

Foto: Lothar Scheschonka

Cuxland

Gastronomen wollen mit To-Go durch die Krise

7. Februar 2021 // 19:05

Für Gastronomen ist der Außer-Haus-Verkauf derzeit die einzige Einnahmequelle. Viele wollen aber eher zeigen, dass es sie noch gibt.

„Die Rücklagen sind weg“

„Die Rücklagen sind längst weg“, sagt Edyta Tragarz. Die 35-jährige Betreiberin des Langener Restaurants Due Pazzi im Lindenhof-Zentrum ist aufgebracht und fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Das Geschäft mit dem Abhol-Service sei zwar okay, könne aber die hohen Investitionen in Hygienemaßnahmen nicht kompensieren.

Erfolg mit mobilem Barbeque-Grill

Ähnlich sehen das viele Gastronomen im Cuxland und in Bremerhaven. Es gehe derzeit vor allem darum, zu zeigen, „dass man noch da ist“, bringt es Claus Seebeck vom Flögelner Landgasthof auf den Punkt. Ganz anders sieht es dagegen für Emil (30) und Filip (28) Karnacewicz aus. Die Brüder aus Bremerhaven betreiben einen Barbeque-Grill, mit dem sie normalerweise von Festival zu Festival ziehen. Seit Anfang des Jahres bieten sie ihr To-Go-Essen vor einer geschlossenen Cocktail-Bar an der Leher Landstraße in Langen an. „Das Geschäft läuft super“, sagen sie und überlegen, sich nach der Krise dauerhaft in der Gegend niederzulassen.

Wie die Gastronomen über die Öffnung von Restaurants in Italien denken, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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