Laut Staatsanwaltschaft gab es keinen hinreichenden Tatverdacht, dass eine Betriebsratswahl vom Geschäftsführer beeinflusst worden ist.

Laut Staatsanwaltschaft gab es keinen hinreichenden Tatverdacht, dass eine Betriebsratswahl vom Geschäftsführer beeinflusst worden ist.

Foto: Schoener

Cuxland

Geestland: Ameos plant die nächste Auslagerung

Von Andreas Schoener
4. Januar 2017 // 18:09

Die hauseigene Reinigungsabteilung im Ameos-Klinikum Seepark Geestland soll geschlossen werden, die mehr als 20 Beschäftigten sollen in einer hundertprozentigen Tochterfirma beschäftigt werden - die Mitarbeiter des Unternehmens kommen auch im neuen Jahr nicht zur Ruhe.

Kritik an der Auslagerung

Ameos-Betriebsratsvorsitzender Carsten Lauke kritisiert den Versuch von Ameos, die Mitarbeiter auszulagern. „Der neue Arbeitgeber, die Diakonische Dienstleistungsgesellschaft mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, zahlt schlechter, es ist mit Renteneinbußen zu rechnen, die Tarifbindung mit dem alten Arbeitgeber wird aufgehoben.“

"Überaus schlechte Stimmung"

Lauke spricht im Namen der Belegschaft, wenn er die Stimmung in der Ameos Klinik Seepark in Debstedt als „überaus schlecht“ beschreibt. „Die betroffenen Mitarbeiter sind in höchstem Maße verunsichert, weil die Geschäftsleitung großen Druck aufbaut“, sagt Lauke und erwähnt in diesem Zusammenhang die Anhörung des Betriebsrats. Dieser ist jetzt gehalten, mit den betroffenen Mitarbeitern zu sprechen.

Kein Kommentar

Ameos bestätigt die geplante Schließung der Abteilung in Debstedt. Mit Rücksicht auf die betroffenen Mitarbeiter wolle man den aktuellen Sachstand zum jetzigen Zeitpunkt nicht öffentlich kommentieren. Bislang seien keine Kündigungen gegenüber den Mitarbeitern ausgesprochen worden.    

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