Mehr als 200 Eier muss Matthis Dahl täglich in den Müll schmeißen. Wie lange das noch so bleibt, ist unbekannt.

Mehr als 200 Eier muss Matthis Dahl täglich in den Müll schmeißen. Wie lange das noch so bleibt, ist unbekannt.

Foto: Martin Rost

Cuxland

Geflügelpest-Sperrbezirk: Hofladen verliert Kunden

22. Januar 2021 // 16:20

Seit vergangene Woche in einem Putenmastbetrieb im Cuxland die Geflügelpest ausgebrochen ist, darf Matthias Dahl keine Eier mehr verkaufen.

Herzblut und Überzeugung

Matthias Dahl betreibt in Dorum zusammen mit seiner Familie einen kleinen Hofladen. Dort gibt es neben Wurstwaren und Kartoffeln auch frische Eier im Angebot. Es sei nur ein Nebenerwerb, so Dahl, aber in dem Laden stecke Herzblut und Überzeugung.

Hofladen liegt direkt an der Grenze

Nachdem im Nachbarort in einem Putenmast- und Putenaufzuchtbetrieb die Geflügelpest ausgebrochen war, richtete das Veterinäramt des Cuxlandes im Radius von drei Kilometern einen Sperrbezirk ein. Dahls Hofladen liegt direkt an der Grenze.

Das Geschäft steht still

Obwohl seine Hennen gesund sind, darf er ihre Eier vorerst nicht verkaufen. Er muss sie in den Müll schmeißen. Das Geschäft steht still. Und Dahl befürchtet, dass die Kunden nicht zurückkommen.

Wie viele Eier Dahl entsorgen muss und warum er sie nicht verkaufen darf, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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