Margit Görke (89) aus dem Wremer Seniorenheim Haus Eden hält ihre Impfbescheinigung in die Kamera. Vor sechs Wochen wurde sie wie alle Bewohner und Mitarbeiter zum zweiten Mal gegen Covid-19 geimpft. Auf Lockerungen wartet sie seitdem vergebens - so wie auch Heimleiterin Nina Schnakenberg (im Hintergrund).

Margit Görke (89) aus dem Wremer Seniorenheim Haus Eden hält ihre Impfbescheinigung in die Kamera. Vor sechs Wochen wurde sie wie alle Bewohner und Mitarbeiter zum zweiten Mal gegen Covid-19 geimpft. Auf Lockerungen wartet sie seitdem vergebens - so wie auch Heimleiterin Nina Schnakenberg (im Hintergrund).

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Geimpfte Heimbewohner warten auf Lockerungen

12. März 2021 // 19:03

Die Impfung gegen Covid-19 sollte Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen das Überleben sichern. Das normale Leben brachte sie nicht zurück.

„Es hat sich nichts verbessert“

„Es hat sich für uns nichts verbessert“, sagt Nina Schnakenberg frustriert. Die Leiterin des Seniorenheims Haus Eden in Wremen ist zwar froh, dass ihre Bewohner und Mitarbeiter seit sechs Wochen gegen das Coronavirus geimpft sind. Das normale Leben habe die Impfung jedoch nicht mal ansatzweise zurückgebracht.

Besuche nur im Container

Noch immer müssen sich Schnakenberg und ihre Kolleginnen täglich testen lassen und eine Maske überziehen, wenn sie ihren Arbeitsplatz betreten wollen. Noch immer sitzen die Bewohner alleine beim Essen, und noch immer finden Besuche von Angehörigen in einem Container auf dem Parkplatz statt. Wie viele Heimleiter in Deutschland wünscht sich Schnakenberg ein Signal aus der Politik, wann die ersten Lockerungsschritte gegangen werden können. Doch das lässt auf sich warten.

Wie ein Virologe zu möglichen Lockerungen in den Heimen steht, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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