Erster Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau (von links): Ludwig Kohnen (EWE), Hendrik Lüürs (EWE), Torsten Wüstenberg (EWE), Dieter Hoth (Firma Hoth), Bürgermeister Ulf Voigts, Holger Müller (Hoth), Ortsvorsteher Harald Michaelis und Emel Dinkci (Hoth).

Erster Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau (von links): Ludwig Kohnen (EWE), Hendrik Lüürs (EWE), Torsten Wüstenberg (EWE), Dieter Hoth (Firma Hoth), Bürgermeister Ulf Voigts, Holger Müller (Hoth), Ortsvorsteher Harald Michaelis und Emel Dinkci (Hoth).

Foto: Gehrke

Cuxland

Glasfaser: In Beverstedt buddeln jetzt zwei Unternehmen parallel

Von Jens Gehrke
6. November 2018 // 20:00

Das Versorgungsunternehmen EWE hat jetzt mit dem Glasfaser-Ausbau in der Gemeinde Beverstedt begonnen. Los geht es in Wachholz. Bis Ende 2019 sollen alle Haushalte angeschlossen sein. Parallel dazu verlegt seit einiger Zeit auch der Mitbewerber Deutsche Glasfaser seine Kabel. Einige Straßen werden in kürzester Zeit zweimal hintereinander aufgebuddelt. 

Unternehmen halten sich an ihre Aussagen

Fest steht jetzt: Sowohl EWE als auch Deutsche Glasfaser bauen tatsächlich das Glasfasernetz in der Gemeinde aus – auch in dem von Anfang an benannten Umfang. Die EWE ist in Beverstedt, Wachholz, Bokel, Stubben und Lunestedt unterwegs, die Deutsche Glasfaser in den genannten Orten plus Wehldorf.

Beschwerden über Bauarbeiten der Deutschen Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser soll schon rund 80 Prozent der Arbeiten erledigt haben. Während der Bauarbeiten im Auftrag der Deutschen Glasfaser sollen relativ viele kleinere Beschwerden bei der Gemeinde eingegangen sein. Unter anderem, weil Kabel der Straßenbeleuchtung gekappt wurden. Diese Beschwerden nimmt die Gemeinde weiterhin per Mail an: maengel.glasfaserausbau@gemeinde-beverstedt.de. Die EWE setzt hingegen auf das regionale Unternehmen Hoth.

Firmen bauen unabhängig voneinander aus

Der Ortsvorsteher Harald Michaelis (SPD) fragte bei den EWE-Vertretern nach, ob Deutsche Glasfaser und EWE den Doppelausbau nicht hätten verhindern und gemeinsam die Kabel verlegen können. Deutlich wurde, dass es offenbar Gespräche zwischen den Firmen, aber „aus sachlichen Gründen“ keine Einigung gegeben habe.

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