Sehen eine gute Zukunft für das Grienenbergsmoor (von links): Manfred Bischoff (Geschäftsführer Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH), Stephan Engster, Vorstandsvorsitzender Compo GmbH und Udo Allmers, CDU-Fraktionschef.

Sehen eine gute Zukunft für das Grienenbergsmoor (von links): Manfred Bischoff (Geschäftsführer Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH), Stephan Engster, Vorstandsvorsitzender Compo GmbH und Udo Allmers, CDU-Fraktionschef.

Foto: Gehrke

Cuxland

Gute Nachricht für Grienenbergsmoor: Unternehmen will schnell renaturieren

Von Jens Gehrke
31. Oktober 2019 // 18:30

Das Unternehmen Compo aus Münster will nicht nur den Torfabbau im Grienenbergsmoor beenden, sondern auch möglichst schnell die Torfabbauflächen renaturieren.

Konzept bis März 2020

Das teilte Stephan Engster, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, bei einem Termin mit CDU-Fraktionschef Udo Allmers im Grienenbergsmoor mit. Bis März 2020 will die Firma dem Landkreis ein Konzept vorlegen und dann schnell beginnen. Für das Unternehmen spielt die Fläche nur eine nachgeordnete Rolle, der Abbau dort ist sehr schwierig.

Chance für neuen Förderverein

Das Ziel sei es, die Flächen wiederzuvernässen, indem die Entwässerungsgräben geschlossen und das Niederschlagswasser aufgestaut werde.  Der Wunsch des Unternehmens ist, dass sich nach der Renaturierung ein Förderverein gründet und das Moor weiter begleitet. "Wir freuen uns über die Nachrichten", sagte Udo Allmers. In der Gemeinde hatte ein Aktionsbündnis für das Moor und gegen den Torfabbau gekämpft.

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