Der kleine Emil Anton ist aus dem Krankenhaus zurück.

Der kleine Emil Anton ist aus dem Krankenhaus zurück.

Foto: Foto Scheschonka

Cuxland

Gute Nachrichten von Emil

Von Lili Maffiotte
13. Juli 2016 // 20:05

Viele Menschen haben um Emil gebangt. Jetzt gibt es einen Lichtblick. Nachdem der kleine Lunestedter im Mai eine Knochenmarkspende bekommen hatte, ist er nun seit ein paar Wochen zu Hause. Sehr zur Freude seiner Mutter Jessica Anton und ihres Lebensgefährten.  "Aber wir sind auf einem sehr guten Weg." Jessica Ahorn Er lacht, er strampelt und er schaut neugierig auf alles, was sich bewegt. Dass das Leben von Emil auf der Kippe stand, das mag man kaum glauben, wenn man den kleinen Emil sieht. Lange haben die Eltern um das Leben ihres Wunschkindes bangen müssen. "Aber wir sind auf einem sehr guten Weg", so die Eltern. Sie müssen mit ihrem Sohn noch regelmäßig in eine Klinik, um die Blutwerte kontrollieren zu lassen. Erst wenn die 100-prozentig in Ordnung sind, darf der Kleine auch mit anderen Kindern Kontakt aufnehmen. Noch ist die Angst vor einem Infekt zu groß.

Welle der Hilfsbereitschaft für Emil

Der kleine Lunestedter ist mit einer seltenen Blutkrankheit auf die Welt gekommen. Als sein Schicksal bekannt wurde, startet eine Welle der Hilfsbereitschaft. Eine Typisierungsaktion wurde auf die Beine gestellt. Mehr als 2200 potentielle Spender waren in Lunestedt, um sich ein paar Tropfen Blut abnehmen zu lassen. Andere spendeten Geld - über 100 000 Euro kamen zusammen.

Spender ist ein Franzose

Ende März erfuhren Emils Eltern dann, dass sich gar drei Stammzellenspender gefunden hatten. Nun hoffen die Eltern, dass sie dem Lebensretter auch irgendwann kennenlernen dürfen.

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