Marius Meyer (27) und Celina Kirchhoff (20) wollen gerne auf diesem Grundstück in Flögeln bauen. Doch die Geruchsimmissionsrichtlinie GIRL macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ortsbürgermeister Claus Seebeck (hinten) versucht, dem Paar zu helfen.

Marius Meyer (27) und Celina Kirchhoff (20) wollen gerne auf diesem Grundstück in Flögeln bauen. Doch die Geruchsimmissionsrichtlinie GIRL macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ortsbürgermeister Claus Seebeck (hinten) versucht, dem Paar zu helfen.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Häuslebauer blicken gespannt nach Berlin

26. Februar 2021 // 11:00

Häuselbauer in den Dörfern des Cuxlands blicken gespannt nach Berlin. Ein neues Gesetz könnte ihren Traum vom Eigenheim wahr machen.

Landluft verhindert den Bau

Eigentlich wollte Marius Meyer längst in seinem eigenen Haus wohnen. Auf dem Land in Flögeln, gegenüber vom Hof seiner Familie. Bislang verhinderte die Geruchsimmissionsrichtlinie, kurz GIRL genannt, den Traum vom Eigenheim – weil die Kühe auf dem Hof zu sehr riechen. Der 27-Jährige und seine Freundin Celina Kirchhoff (20) blicken in diesen Tagen gespannt nach Berlin, wo die große Politik die Weichen für ihre Zukunft auf dem Land stellen könnte.

Hoffen auf neues Gesetz

Die Hoffnung der jungen Leute trägt einen sperrigen Namen: Baulandmobilisierungsgesetz. Demnächst soll der Bundesrat, also die Länderkammer, abschließend über das Gesetz beraten, mit dem die Bundesregierung das Nebeneinander von Landwirtschaft und Wohnen erleichtert will. Flögelns Ortsbürgermeister Claus Seebeck (CDU) hofft, mit dem neuen Gesetz die Baulücken im Ort endlich schließen zu können.

Warum das neue Gesetz die Geruchsimmissionsrichtlinie ausbremsen könnte, lest ihr in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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