Joachim Segelken (64) vor dem Hagener Rathaus. Der Rentner findet es unmöglich, dass es in Hagen derzeit keine stets zugängliche öffentliche Toilette gibt.

Joachim Segelken (64) vor dem Hagener Rathaus. Der Rentner findet es unmöglich, dass es in Hagen derzeit keine stets zugängliche öffentliche Toilette gibt.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Hagen: Im ganzen Ort kein stilles Örtchen

19. Februar 2021 // 16:44

Weil im Lockdown auch öffentliche Toiletten geschlossen werden, gibt es in Hagen ein Problem: Wohin nur, wenn beim Einkauf die Blase drückt?

„Eine unmögliche Situation“

Joachim Segelken ist sauer. Der Rentner aus Hagen stört sich daran, dass im ganzen Ort derzeit kein stilles Örtchen zu finden ist. „Eine unmögliche Situation“, findet er, und selbst der Bürgermeister mag da nicht widersprechen. Ändern wird sich so schnell trotzdem nichts.

Einzige Toilette schließt um 12 Uhr

Schon seit November ist die öffentliche Toilette im Edeka-Markt im Gewerbegebiet geschlossen - aus Infektionsschutzgründen, wie es heißt. Damit bleibt den Hagenern nur die Toilette im Rathaus, das allerdings meist um 12 Uhr schließt. Bürgermeister Andreas Wittenberg (parteilos) sind die Hände gebunden. Solange Geschäfte und Gastronomen im Lockdown seien, werde sich das Problem nicht lösen lassen, sagt er.

Was Hagens Seniorenbeirat und Politik zu dem Thema sagen, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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