Erkundungstour auf dem Acker: Die Energiekontor-Mitarbeiter Markus Straeten (vorne Zweiter von rechts) und Carsten Schwarz (vorne rechts) informieren an den geplanten Standorten der Windmühlen die  Ratsmitglieder. Foto Gehrke

Erkundungstour auf dem Acker: Die Energiekontor-Mitarbeiter Markus Straeten (vorne Zweiter von rechts) und Carsten Schwarz (vorne rechts) informieren an den geplanten Standorten der Windmühlen die Ratsmitglieder. Foto Gehrke

Foto: Leuschner

Cuxland

Hagener Rat entscheidet: Umstrittener Windpark Bramstedt-Lohe kommt

Von Jens Gehrke
28. April 2016 // 07:00

Der Bau des umstrittenen Windparks Bramstedt-Lohe rückt näher. Die Ratsmitglieder haben entschieden, die Tür für das Projekt weit aufzumachen – kritisch begleitet von zahlreichen betroffenen Anwohnern. Sie warfen der Politik vor, Profit vor Schutz von Mensch und Umwelt zu stellen. Viele Ratsmitglieder sehen in dem Projekt einen Beitrag zur Energiewende.

Anwohner sorgen sich um Gesundheit

Der vom Bremer Unternehmen Energiekontor geplante Windpark Bramstedt-Lohe erhitzt die Gemüter. Die Anwohner des Kirchwegs wehren sich dagegen, dass sich künftig vier rund 180 Meter hohe Windmühlen in unmittelbarer Nähe ihrer Häuser drehen. Sie fürchten Lärm, Schattenwurf, Verschandelung der Landschaft.

Deutliche Mehrheit für das Projekt

19 Ratsmitglieder entschieden sich am Ende dafür, dem Unternehmen Energiekontor die Chance einzuräumen, den Flächennutzungsplan an die neuen Anforderungen anzupassen – zu den Befürwortern zählten große Teile der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion. Neun Ratsmitglieder stimmten dagegen, unter ihnen die Grünen, die Linken, die Wählergemeinschaft sowie die Freien Wähler.

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