Gerold Wittig, ehemaliger Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbands Wesermünde-Süd, hält das jahrzehntelange Ignorieren des Nitrat-Problems für einen Skandal.

Gerold Wittig, ehemaliger Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbands Wesermünde-Süd, hält das jahrzehntelange Ignorieren des Nitrat-Problems für einen Skandal.

Foto: van Veenendaal

Cuxland

Hohe Nitrat-Werte: Ex-Chef von Wasserversorgungsverband Wesermünde-Süd kritisiert Agrarlobby

Von Susanne van Veenendaal
11. Januar 2020 // 16:50

Landwirte protestieren gegen die Verschärfung der Düngeverordnung. Die durch die Düngung verursachten hohen Nitratwerte im Grundwasser seien seit Jahrzehnten bekannt, hält Gerold Wittig, ehemaliger Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbands Wesermünde-Süd, dagegen. Verantwortlich für die Misere sind für ihn die Politik, der Bauernverband und die Landwirtschaftskammer.

Wittig spricht von einem Skandal

Wittig hält es für einen Skandal, wie mit dem Nitrat-Problem umgegangen werde. In Niedersachsen sei das Grundwasser laut der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie auf einer Fläche von 60 Prozent in einem schlechten Zustand.
Was Wittig als ehemaliger Wächter über das Trinkwasser an den Nitratwerten besonders besorgniserregend findet, lest Ihr am Sonntag, 12. Januar 2020, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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