Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Anne Schröder-Barnes aus Langen mit ihrem 2013 verstorbenen Gatten. Michael Barnes hatte lange Jahre auf eine Spenderleber gewartet. Vergebens.

Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Anne Schröder-Barnes aus Langen mit ihrem 2013 verstorbenen Gatten. Michael Barnes hatte lange Jahre auf eine Spenderleber gewartet. Vergebens.

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Cuxland

Ihr Mann starb: Langenerin fordert Bereitschaft zur Organspende

Von Andreas Schoener
27. September 2018 // 19:00

Michael Barnes ist seit fünf Jahren tot. Der Mann aus Langen starb an den Folgen einer chronischen Leberentzündung. Ein Spenderorgan konnte für ihn nicht gefunden werden. Auch deshalb ist für Ehefrau Anne Schröder-Barnes klar: Die "Widerspruchslösung" von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist eine gute Idee. Demnach kommt jemand nur dann um eine Organspende herum, wenn er sich zu Lebzeiten dagegen ausspricht.

Bessere und schnellere Hilfe

"Vielen Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, könnte auf diese Weise besser und vor allem schneller geholfen werden", sagt die 51-Jährige. Denn oftmals verschlechterten die Zeiten des Wartens den Gesundheitszustand, so dass es im Falle einer tatsächlichen Spende dann schon zu spät sein könnte.

Appell an die Bürger

Auch vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Geschichte appelliert Anne Schröder-Barnes deshalb an alle Bürger, sich dringend mit dem Thema Organspende intensiv auseinanderzusetzen.
Was Kritiker und Befürworter der sogenannten Widerspruchslösung sagen, lesen Sie in der NORDSEE-ZEITUNG vom Freitag.
 

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