Gerd Hillmann aus Freldsdorf und Fritz Beinker von der Norddeutschen Landschaftspflegeschule in Geestenseth setzen sich für Wallhecken ein.

Gerd Hillmann aus Freldsdorf und Fritz Beinker von der Norddeutschen Landschaftspflegeschule in Geestenseth setzen sich für Wallhecken ein.

Foto: Gehrke

Cuxland

Im Einsatz für die Wallhecken im Cuxland

18. Januar 2021 // 16:00

Wer durch den Landkreis Cuxhaven fährt, sieht sie an Feldern und Feldwegen: Wallhecken. Diese Sträucher und Gehölze sind in Gefahr.

Wildapfel und Faulbaum

Typisch sind Holunder, Weißdorn, Wildapfel und Faulbaum. Doch immer mehr größere Bäume finden sich zwischen den Hecken - denn deren Holz spielt keine Rolle mehr für den Menschen. „Die Bäume werden dann immer größer und nehmen allen anderem dem Licht“, erklärt Gerhard Hillmann, Ortsvorsteher von Frelsdorf.

Ohne Hecken weniger Arten

Hillmann und Fritz Beinker von der Norddeutschen Landschaftspflegeschule in Geestenseth wollen das Bewusstsein dafür schärfen, dass Wallhecken wichtig sind für den Artenschutz. Viele Vögel nisten hier, Insekten finden Futter, verschiedene Pflanzen wachsen innerhalb der Hecken. „Wenn die Hecken vergreisen, verlieren 60 Prozent der Arten, die in den Hecken heimisch sind, ihren Lebensraum“, gibt Beinker eine bedrohliche Einschätzung.

Wie solche Hecken gepflegt werden müssten und was verschiedene Gemeinden bereits dafür tun, das lest ihr auf NORD|ERLESEN

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