Nostalgisch: Bislang wurde das Uhrwerk der St.-Georg-Kirche mit einer Kurbel einmal pro Woche von Hand aufgedreht. Läutmaschinenmonteur Carsten Weiß demonstriert das Prozedere, das nun Geschichte ist.

Nostalgisch: Bislang wurde das Uhrwerk der St.-Georg-Kirche mit einer Kurbel einmal pro Woche von Hand aufgedreht. Läutmaschinenmonteur Carsten Weiß demonstriert das Prozedere, das nun Geschichte ist.

Foto: Leuschner

Cuxland

In Spieka wird an der Zeit der Kirchturmuhr gedreht

Von Heike Leuschner
27. April 2016 // 20:00

Die Spiekaer Kirchturmuhr hat nach 103 Jahren einen elektrischen Aufzug erhalten. Kirchengemeindemitglieder und Stiftungen haben die 13000-Euro-Investition ermöglicht.

Altes mechanisches Uhrwerk ist geblieben

Zwei Tage lang haben Carsten Weiß und sein Kollege Jürgen Eichenberger von den Herforder Elektromotoren-Werken gebohrt, gesägt, gemessen, gespannt, gezogen und geschmiert. Jetzt drehen sich die alten Zahnräder der Turmuhr wieder im richtigen Rhythmus. Das Besondere: „Das alte mechanische Uhrwerk ist geblieben“, erklärt Weiß. „Wir haben nur einen elektrischen Aufzug eingebaut.“

Gebetsschläge für gesamtes Jahr programmiert

Und das ist nicht der einzige Clou in der Kirche, die 1319 gebaut wurde und in drei Jahren ihren 700. Geburtstag feiert. Künftig werden die Glocken im Turm elektronisch gesteuert. „Hier sind die Gebetsschläge für ein ganzes Jahr programmiert“, sagt Becker und tippt auf einen kleinen Sicherungskasten. „Das erleichtert uns die Bedienung erheblich.“

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