Der Vater aus Bokel  kümmert sich um seinen Sohn Leon, da dieser nicht mehr die Kita  besuchen darf. Für den Alleinerziehenden ist es so unmöglich, zu arbeiten.

Der Vater aus Bokel kümmert sich um seinen Sohn Leon, da dieser nicht mehr die Kita besuchen darf. Für den Alleinerziehenden ist es so unmöglich, zu arbeiten.

Foto: Gehrke

Cuxland

Inklusion, bitte! Vater kämpft für Kita-Platz in Bokel

Von Jens Gehrke
5. Dezember 2019 // 19:00

Ein Vater aus Bokel kämpft für seinen Sohn Leon. Die Kita hatte den Platz des Kindes gekündigt, weil es angeblich nicht zu integrieren war. Der Vater ist alleinerziehend und auf den Platz angewiesen. 

Unklarer Kündigungsgrund

Leon hatte aufgrund seiner speziellen Bedürfnisse einen Integrationsplatz im Kindergarten. Dafür hatte der Vater bereits lange gekämpft. Also einen Platz, der eigentlich für Kinder wie Leon gedacht ist. Das Betreuungsverhältnis wurde wegen eines "wichtigen Grundes" beendet, steht vage in der Kündigung. Der Vater fragt sich, was das sein soll. Die negative Krönung war aus seiner Sicht, dass ihm auch noch unterstellt wurde, er selbst hätte gekündigt.

Pädagogischer Geschäftsführer engagiert sich

Inzwischen gibt es aber Hoffnung. Olaf Tietjen, pädagogischer Geschäftsführer des evangelischen Kita-Verbandes Wesermünde, engagiert sich. Der Pädagogik-Fachmann machte das Thema zur Chefsache und versicherte, den Betroffenen helfen zu wollen. Nun konnte er am Donnerstag vermelden: „Wir sind auf einem guten Weg, eine gemeinsame Lösung zu finden.“
Wie das Projekt „Entwicklungsbegleitung“ des Landkreises in ähnlichen Situation hilft, lest Ihr am Freitag, 6. Dezember, in der NORDSEE-ZEITUNG.

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