Fast 40 voll besetzte Wattwagen warten zwischen dem Deutschen Eck (da treffen sich die beiden Wattwagenwege von Duhnen und Sahlenburg nach Neuwerk) und der Rettungsbake 6. Dort befindet sich das Duhner Loch. Noch vor zwei Jahren war dieser Priel ca. 2,5 Stunden vor Ebbe und bei normalen Tideständen knietief. Im letzten Jahr war man bereits mindestens bis zu den Oberschenkeln im Wasser.

Fast 40 voll besetzte Wattwagen warten zwischen dem Deutschen Eck (da treffen sich die beiden Wattwagenwege von Duhnen und Sahlenburg nach Neuwerk) und der Rettungsbake 6. Dort befindet sich das Duhner Loch. Noch vor zwei Jahren war dieser Priel ca. 2,5 Stunden vor Ebbe und bei normalen Tideständen knietief. Im letzten Jahr war man bereits mindestens bis zu den Oberschenkeln im Wasser.

Foto: Peter Roland/Bürgerinitiative „Rettet das Cux-Watt“

Cuxland

Insel Neuwerk ist mit dem Wattwagen kaum noch zu erreichen

Von Ann-Kathrin Brocks
12. Juli 2018 // 18:00

Seit vergangener Woche ist das Problem nicht mehr zu übersehen: Der Wasserstand steigt und die beiden Priele im Cuxhavener Watt werden immer tiefer. Neuwerk verliert zunehmend den Anschluss an das Festland. Immer häufiger müssen die Wattwagen vor dem Priel warten oder sogar umkehren.

Wattwagen müssen umkehren

Die Folgen haben die Insulaner in den vergangenen zwei Wochen massiv zu spüren bekommen: Drei Tage gelangten die Gäste nicht auf die Insel. Alle Wattwagen von Duhnen und Sahlenburg mussten umkehren, weil sie die Fahrt zur Insel und zurück nicht in einer Niedrigwasserphase geschafft hätten.

59 Kutschen täglich

Normalerweise pendeln 59 Kutschen  täglich zwischen Neuwerk und Festland, 14 von der Insel und 45 von Sahlenburg und Duhnen aus. Bisher machte nur das Sahlenburger Loch den Verantwortlichen beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserbau und Küstenschutz (NLWKN) Kopfzerbrechen.

Strömungsgeschwindigkeit hat zugenommen

Jetzt ist eine zweite problematische Passage hinzugekommen, das sogenannte Duhner Loch, wo es einen Durchbruch und eine Verbindung von zwei Prielen gegeben hat, die bisher separat zur Weser und zur Elbe entwässerten. Durch die neue Situation haben die Strömungsgeschwindigkeit und damit auch die Wassertiefe zugenommen.

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