Wer Minderjährige und Schwangere im Auto zuqualmt, kann vielleicht bald in einigen Bundesländern mit saftigen Bußgeldern rechnen.

Wer Minderjährige und Schwangere im Auto zuqualmt, kann vielleicht bald in einigen Bundesländern mit saftigen Bußgeldern rechnen.

Foto: Gabbert/dpa

Cuxland

Ist Rauchen im Auto zum Schutz von Kindern bald verboten?

Von Katja Gallas
4. Oktober 2019 // 17:00

Fünf Bundesländer planen eine Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes: Rauchen im Auto soll verboten werden, sobald Minderjährige und Schwangere mitfahren. Ein Verstoß könnte Raucher bald teuer zu stehen kommen. 

Hier soll es das Rauchverbot bald geben

Nordrhein-Westfalen startete die Initiative zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes. Dem Vorstoß schlossen sich Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an. Der Grund: Der Innenraum eines Autos gleiche nach nur wenigen Minuten einer stark verrauchten Gaststätte.

Nicht durch den Filter

Und die Konzentration der giftigen Substanzen sei im Passivrauch um ein Vielfaches höher, als im eingeatmeten Rauch. Sie werden nicht erst durch den Filter der Zigarette gezogen, so das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Hohe Geldbußen

Wenn es nach diesen fünf Bundesländern geht, warten bald saftige Bußgelder auf die Raucher: Wer sich mit Minderjährigen und Schwangeren beim Rauchen im Auto erwischen lässt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 500 bis 3000 Euro rechnen.
Was die Polizei im Cuxland und ein Lungenfacharzt von dem möglichen Verbot halten, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

Sind drastisch Maßnahmen wie die Kontaktsperre richtig?

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