Archivbild: Mit einem Wattestäbchen nimmt Wolfsberater Hermann Kück die DNA-Probe aus der Wunde eines gerissenen Schafes.

Archivbild: Mit einem Wattestäbchen nimmt Wolfsberater Hermann Kück die DNA-Probe aus der Wunde eines gerissenen Schafes.

Foto: Archivfoto: Fixy

Cuxland

Jetzt steht fest: Wolf hat zwei Schafe gerissen

Von Barbara Fixy
21. April 2016 // 10:58

Die beiden Schafe von Tierhalter Friedel Kobbenbring im Reitmoor bei Neuenlande sind von einem Wolf gerissen worden. Das hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) jetzt mitgeteilt.

Tot im Graben gefunden

Die Kadaver waren am 4. März geborgen worden. Der Tierhalter hatte die Schafe morgens tot im Graben gefunden und den Wolfsberater Hermann Kück aus Lunestedt verständigt. Der hatte mit einem Wattestäbchen eine DNA-Probe aus der Wunde eines der beiden getöteten Mutterschafe genommen.

Entschädigung wird nicht gezahlt

Die Untersuchung der Probe hat nun zweifelsfrei ergeben, dass ein Wolf die Tiere gerissen hatte. Eine Entschädigung erhält der Tierhalter aber nicht. Entschädigungen zahlt das Land nur noch für gerissene Tiere, wenn die Halter die Herden zum Beispiel durch Zäune schützen.

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