Abstand halten, Maske tragen - und viel lernen: So sehen viele Jugendliche ihre Rolle in der Pandemie. Eigene Bedürfnisse finden viele zu wenig berücksichtigt, wie eine Umfrage herausgefunden hat.

Abstand halten, Maske tragen - und viel lernen: So sehen viele Jugendliche ihre Rolle in der Pandemie. Eigene Bedürfnisse finden viele zu wenig berücksichtigt, wie eine Umfrage herausgefunden hat.

Foto: Sven Hoppe/dpa

Cuxland

Junge Menschen fühlen sich nicht wahrgenommen

15. November 2020 // 16:04

Junge Menschen mögen von Covid-19 am wenigsten bedroht sein. In vielen Bereichen aber leidet die „Generation Corona“ besonders unter den Beschränkungen.

Abgehängt und überfordert

Abgehängt, überfordert, missachtet und als Sündenböcke missbraucht: Für viele junge Menschen ist die Corona-Pandemie weit mehr als der Kampf gegen ein unsichtbares Virus. Ein Virus, das sie zwar nicht unmittelbar bedroht, ihr Leben aber gründlich auf den Kopf gestellt und manche Pläne zunichtegemacht hat.

Mehr als 5500 junge Menschen befragt

Forscher haben mehr als 5500 junge Menschen zu ihrem Leben in der Pandemie befragt. Das Ergebnis der „JuCo“-Studie: „Viele jungen Menschen haben den Eindruck, nicht wahrgenommen zu werden“, sagt Anna Lips von der Uni Hildesheim. Und das, obwohl sich sehr viele staatliche Maßnahmen um das Lebensfeld junger Menschen drehten.

Neue Umfrage läuft

Derzeit läuft eine weitere Umfrage (JuCo II) zu den Erfahrungen junger Menschen während der Corona-Pandemie. Daran können alle 15- bis 30-Jährigen bis zum 22. November teilnehmen. Zu finden ist sie im Internet.

Weitere Details haben wir auf NORD|ERLESEN zusammengestellt (siehe unten)

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