Für Katzen wie Lui und Mio sucht das Tierasyl ein neues Zuhause, die Tiere sind kastriert, geimpft, gechipt und auf FIV/Leukose negativ getestet.

Für Katzen wie Lui und Mio sucht das Tierasyl ein neues Zuhause, die Tiere sind kastriert, geimpft, gechipt und auf FIV/Leukose negativ getestet.

Foto: Heß

Cuxland

Katzenjammer auch im Cuxland: Geld für Katzen-Kastration schon weg

Von Christian Doescher
1. Februar 2018 // 19:00

Da hilft kein Jammern, sondern nur Kohle. Die Aktion ist nobel, aber schon nach zweieinhalb Wochen ist das Geld aufgebraucht. Das niedersächsische Agrarministerium hat 200.000 Euro für die Kastration wildlebender Katzen bereitgestellt. Auch im Cuxland hofft man auf mehr Geld.

2500 Katzen wurden kastriert

Seit Beginn des Projekts am 15. Januar seien 1500 Katzen und 1000 Kater kastriert worden, teilte das Landwirtschaftsministerium jetzt mit. Eine Kastration kostet zwischen 60 und 90 Euro. Damit ist das Geld aufgebraucht. Doch insgesamt gibt es in Niedersachsen 200.000 verwilderte Tiere.

Tierschützer aus Wittstedt fangen Katzen ein

Tierschützer vom Tierasyl Heimatlos in Wittstedt fangen im Cuxland freilaufende Katzen mit so genannten Lebendfallen, in denen sie Futter auslegen. Die gefangenen Tiere werden zum Tierarzt gefahren und dort unter Vollnarkose kastriert.

Geld entlastet den "Kastrationsfonds"

"Bei uns werden die Fundtiere kastriert, und wir sind natürlich daran interessiert, das Geld wieder reinzuholen", sagt Oliver Fröhlich, Vorstandsmitglied beim Wittstedter Tierasyl. Geld, das den "Kastrationsfonds" entlasten würde.

Ministerin will vielleicht mehr Geld geben

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) will jetzt prüfen, ob noch mehr Geld bereitgestellt werden kann. Wäre ja jammerschade, wenn sich die Katzen weiter unkontrolliert vermehren. Sie können nämlich auch Krankheiten übertragen.

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