Klimwandel mit Folgen: Asiatische Strandkrabbe wildert in fremden Revieren

Die Asiatische Strandkrabbe – hier die Abbildung eines geschlechtsreifen Tieres – könnte auch die Strandkrabbe (Carcinus maenas) an den heimischen Nordseeküsten verdrängen.

Cuxland

Klimwandel mit Folgen: Asiatische Strandkrabbe wildert in fremden Revieren

Von Andreas Schoener
22. Juli 2020 // 19:05

Forscher vom Alfred-Wegener-Institut haben mit Kollegen aus Greifswald und Wales herausgefunden, dass der Klimwandel zur Ausbreitung invasiver Tierarten führt. Die Asiatische Strandkrabbe ist nur ein Beispiel.

Gestiegene Wassertemperaturen

Die Asiatische Strandkrabbe – ursprünglich im pazifischen Raum beheimatet – hat sich binnen weniger Jahrzehnte aufgrund gestiegener Wassertemperaturen über den Globus ausgedehnt. In den neu besiedelten Ökosystemen kann sie dabei so zahlreich vorkommen, dass sie heimische Krebsarten wie die Europäische Strandkrabbe verdrängt.

Wie diese Verdrängung geschieht und warum sich die Wissenschaftler mit den Larven dieser Meerestiere beschäftigt haben, lest ihr jetzt auf norderlesen.de.