Dietrich Hoops (von links), Dietrich von Soosten und Hans-Hermann Bardenhagen freuen sich, das ihr Bemühen im Kampf gegen die Nitratbelastung.

Dietrich Hoops (von links), Dietrich von Soosten und Hans-Hermann Bardenhagen freuen sich, das ihr Bemühen im Kampf gegen die Nitratbelastung.

Foto: Scheiter

Cuxland

Köhlen: Zwischenfrüchte sollen Nitratbelastung lindern

Von nord24
10. November 2016 // 19:45

Die Nitratbelastung durch Überdüngung der Felder ist vielen Naturschützern ein Dorn im Auge. Doch es gibt kreative Lösungen: In Köhlen sollen auf 120 Hektar Fläche sogenannte Zwischenfrüchte das Nitrat binden, bevor es im Grundwasser landet.

Nicht nur dem Grundwasser helfen die Pflanzen

„Nitrat ist ein natürlicher Nährstoff und wichtiger Baustein für das Pflanzenwachstum“, weiß Jagdpächter Hans-Hermann Bardenhagen, der mit seinem Kollegen Dietrich Hoops und dem Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Dietrich von Soosten in der Köhlener Feldmark unterwegs ist. Auf 120 Hektar stehen dort Zwischenfrüchte, um dem Wild, dem Boden, dem Auge und dem Grundwasser etwas Gutes zu tun.

Nitratbelastung durch Überdüngung der Felder

Zehn Landwirte sitzen mit im Boot für den Naturschutz. In landwirtschaftlichen Gebieten sei das Grundwasser oftmals großflächig mit Nitrat belastet, so Bardenhagen. Hauptursache sei die Überdüngung der Felder mit Gülle aus der Massentierhaltung und Gärresten aus Biogasanlagen. Der effizienteste Grundwasserschutz sei eine gut entwickelte Pflanzendecke, das dichte, nährstoffsuchende Wurzelgeflecht binde nicht verbrauchtes Nitrat.  (gsc)

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