Wahre Schätze befinden sich in der Geschichtswerkstatt Stotel. Nachdem die Aufgebotsunterlagen katalogisiert und erfasst sind, machen sich Petra Wend und Sarah Oltmann an das Ordnen und Archivieren der zahlreichen Karten.

Wahre Schätze befinden sich in der Geschichtswerkstatt Stotel. Nachdem die Aufgebotsunterlagen katalogisiert und erfasst sind, machen sich Petra Wend und Sarah Oltmann an das Ordnen und Archivieren der zahlreichen Karten.

Foto: Giles Keyte/Studio Canal Deutschland

Cuxland

Liebesgeschichten und alte Karten aus der Stoteler Geschichtswerkstatt

Von nord24
21. Oktober 2016 // 09:00

Geschichte ist mehr als ein Haufen trockener Zahlen. In der Stoteler Geschichtswerkstatt sind die Mitarbeiterinnen Petra Wend und Sarah Oltmann im vergangenen halben Jahr beim Sichten alter Standesamtsunterlagen aus den Jahren 1872 bis 1938 auf Aufzeichnungen gestoßen, hinter denen berührende Geschichten vermutet werden -  auch große Liebesgeschichten.

Braut muss für die Ehe die Staatenlosigkeit akzeptieren

Wie die Geschichte von der jungen Hetthornerin, die für die Hochzeit mit einem jungen Russen den Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft in Kauf nehmen musste. Der junge Mann soll vor der Weißen Armee aus Russland geflohen sein und als heimatloser Internierter in Hetthorn gelandet sein. Um 1927 den Bund der Ehe mit ihm zu schließen, musste die junge Braut ebenfalls die Staatenlosigkeit akzeptieren.

Nach den Liebesgeschichten kommen alte Karten

Die beiden Geschichtsarbeiterinnen sind von der Gemeinde Loxstedt in der sonst ehrenamtlich betriebenen Loxstedter Einrichtung angestellt worden , um das historische Material zu sichten und zu ordnen. Als nächstes wollen Petra Wend und Sarah Oltmann die alten Karten katalogisieren und ordnen.

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