Steffen Heumann vom Pier 6 will während des Lockdowns mit Außer-Haus-Verkauf punkten. Noch besser wäre es, wenn die Gäste weiter das Restaurant besuchen dürften. Foto Scheschonka

Steffen Heumann vom Pier 6 will während des Lockdowns mit Außer-Haus-Verkauf punkten. Noch besser wäre es, wenn die Gäste weiter das Restaurant besuchen dürften. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Cuxland

Lockdown: Gastronomen und Hoteliers möchten lieber arbeiten

6. November 2020 // 13:05

Die Restaurants und Hotels müssen im November weitgehend ihre Türen schließen. Dafür gibt es eine Kompensation vom Staat.

Lieber für die Gäste da sein

Die Gastronomen und Hoteliers in der Region bedauern es trotzdem, dass sie nicht für ihre Gäste da sein dürfen. Sie wollen das Geld lieber mit ihrer Hände Arbeit verdienen. „Ich hab nicht angefangen, ein Restaurant zu führen, um eine Erstattung zu bekommen“, macht Gastronom Natusch-van Kesteren deutlich. Einige setzen erneut auf das Außer-Haus-Geschäft.

Viele offene Details

Die Gastronomen und Hoteliers freuen sich natürlich trotzdem, dass sie, wenn sie schon schließen müssen, es eine Umsatzerstattung von 75 Prozent des Novembers im Vorjahr erhalten. Doch auch in dieser Sache sind längst nicht alle Details geklärt, obwohl der Lockdown schon läuft.

Wie errechnet sich die Hilfe?

So ist zum Beispiel nicht klar, welche anderen Hilfen oder Einnahmen mit der Umsatzerstattung verrechnet werden müssen. „Wir versuchen extrem flexibel zu sein und entscheiden jeden Tag neu“, erklärt daher Emina Seiffert vom Hotel Haverkamp in Bremerhaven, in dem ja Geschäftsreisende noch übernachten dürfen.

Was die Gastronomen und Hoteliers jetzt bewegt und warum sie auch schon an Dezember denken, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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