Das Geld im Portemonnaie der Gemeinde Loxstedt wird knapper, sie muss neue Schulden machen. Hebt der Kreis die Kreisumlage an, könnte sich die Finanzlage der Kommune weiter verschlechtern.

Das Geld im Portemonnaie der Gemeinde Loxstedt wird knapper, sie muss neue Schulden machen. Hebt der Kreis die Kreisumlage an, könnte sich die Finanzlage der Kommune weiter verschlechtern.

Foto: Gentsch/dpa

Cuxland

Loxstedt warnt vorm „Griff ins Portemonnaie der Gemeinden“

Von Kristin Seelbach
7. November 2019 // 09:00

Herbstzeit ist Haushaltszeit in vielen Kommunen des Cuxlandes: Auch in der Gemeinde Loxstedt diskutieren Politik und Verwaltung derzeit über den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 2020. Nach aktuellen Planungen schließt dieser mit einem leichten Plus von knapp 38.000 Euro ab. Doch noch steht hinter dieser Zahl ein großes Fragezeichen. 

Im Kreishaushalt fehlt Geld

Denn auch auf Kreisebene wird derzeit am Haushalt gefeilt, denn deren Finanzplanung weist aktuell ein "Loch" von rund 16 Millionen Euro auf. Angedacht ist nun, diesen Fehlbetrag durch mehr Geld von den Kommunen auszugleichen. Die Kreisumlage soll von aktuell 47 auf 50 Punkte erhöht werden, auch der Kreiszuschuss zur Kinderbetreuung in den Kommunen steht auf dem Prüfstand.

Kritik aus Loxstedt

Überlegungen, die für die Kommunen richtig teuer werden könnten. Und die Loxstedts Bürgermeister deshalb für den falschen Weg hält. "Diese 16 Millionen Euro können nicht mit dem Griff ins Portemonnaie der Gemeinden getilgt werden", so Wellbrock. Die Kreistagsabgeordneten werden sich am heutigen Donnerstagmorgen mit dem Thema auseinandersetzen.
Was die Pläne des Kreises finanziell für die Gemeinde bedeuten, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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