Ein höhenungleicher Bahnübergang in Lunestedt wird derzeit diskutiert.

Ein höhenungleicher Bahnübergang in Lunestedt wird derzeit diskutiert.

Foto: Archivfoto: Plesse

Cuxland

Lunestedt: Wohin mit dem Bahnübergang?

Von Kristin Seelbach
18. Februar 2017 // 10:00

Der Bahnübergang in Lunestedt soll kommen: Darin sind sich Politik und Verwaltung einig. Die Frage ist nur, welchen Weg er sich durch den Ort bahnen soll.  Im Regionalausschuss des Landkreises stellte Ingenieur Hans-Friedrich Hansen vom gleichnamigen Büro in Harsefeld jetzt verschiedene Varianten vor, die als Lösungen infrage kommen.

Barrierefreie und nicht barrierefreie Lösungen möglich

Grundsätzlich sei zwischen nicht barrierefreien und barrierefreien Lösungen zu unterscheiden, wobei letztere in der Regel auch längere Wege bedeuten. Denn Rampen, zum Beispiel für Rollstuhlfahrer, dürfen nicht zu steil gebaut werden, damit diese noch nutzbar sind.

Streckenplanung noch völlig offen

Welchen Weg der Bahnübergang nehmen soll, ist derzeit noch völlig offen. Möglich sind verschiedene Lösungen, die allerdings alle noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Eine Variante könnte zum Beispiel über den bisherigen „Park+Ride Parkplatz“ führen. „Bei der Einmündung an der K 45 könnte es allerdings Probleme geben, da hier Wohngebäude stehen“, macht der Ingenieur deutlich.

Weitere Detailplanungen nötig

Eine andere Lösung sieht vor, dass der Bahnübergang an die Freschluneberger Straße anschließt und von dort zur K 45 führt, diese würde den größten Umweg bedeuten. „Aus allen Varianten wird deutlich, dass auf Radler und Fußgänger, die zum Bahnhof wollen, lange Umwege zukommen“, erklärte Hansen. Weitere Detailplanungen seien nötig.

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