Das Feuerwehrhaus in Stubben steht nach einem Bericht der Feuerwehrunfallkasse in der Kritik. Es ist einfach alles zu alt und beengt. Foto Rendelsmann

Das Feuerwehrhaus in Stubben steht nach einem Bericht der Feuerwehrunfallkasse in der Kritik. Es ist einfach alles zu alt und beengt. Foto Rendelsmann

Foto: Rita Rendelsmann

Cuxland

Mängel entdeckt: Stubbener Feuerwehr plant Neubau

Von Jens Gehrke
19. Januar 2016 // 12:54

Die Feuerwehr-Unfallkasse hat dem bestehenden Feuerwehrhaus in Stubben ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Es bietet zu wenig Platz, es ist zu alt und unsicher. Gesamtnote: Mangelhaft. Ein Neubau stellt daher die vernünftigste Lösung dar. Am besten zusammen mit dem Bokelern.

Verheerender Prüfbericht

Die Unfallkasse hatte im Jahr 2015 das Stubbener Feuerwehrhaus ganz genau unter die Lupe genommen. Dabei stellte sie eine Mängel-Liste zusammen, die es in sich hatte:. Die Unfallkasse urteilte daher, dass die Sicherheit der Feuerwehrleute nicht mehr gewährleistet ist. Sie forderte zwar nicht die sofortige Stilllegung des Hauses, doch es besteht dringender Handlungsbedarf. „Die Gemeinde will bis zum Sommer der Feuerwehrunfallkasse ein Konzept vorlegen“, teilte Oliver Fröhlich von der Gemeinde Beverstedt mit. Erste Schätzungen hätten ergeben, dass für die Mängelbeseitigung bis zu 100 000 Euro investiert werden müssten.

Feuerwehrhaus-Neubau ist sinnvoll

Daher entwickelte sich die Idee, lieber gleich neu zu bauen. Der Plan ist, ein gemeinsames Feuerwehrhaus für die beiden Feuerwehren aus Stubben und Bokel zu schaffen. Ein Haus, das modernsten Maßstäben gerecht wird. Die Stubbener Wehr stimmte mit mehr als 80 Prozent für einen gemeinsamen Neubau – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So wünschen sich die Kameraden einen Standort zwischen den Ortschaften, etwa in der Nähe der Billerbeck. „Es ist eine Chance für die Wehren“, findet der Stubbener Ortsbrandmeister Matthias Michaelis. Die Freiwillige Feuerwehr könnte noch attraktiver werden.

Entscheidung am 9. Februar

Die Mitglieder der Bokeler Wehr stimmen am 9. Februar darüber ab, ob sie den Neubau mit den Stubbenern wollen. Dort scheint die Skepsis größer zu sein, auch weil man sich im bestehenden Feuerwehrhaus in der Ortsmitte wohlfühlt. Ein Pro-Neubau-Entscheidung gilt allerdings durchaus als möglich. Fest steht für beide Feuerwehren, dass sie trotz Neubau ihre Eigenständigkeit bewahren wollen. Brisant dürfte am Ende die Frage des Standortes werden.  

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