Explosionsartig vermehrt: Mäusen geht es in diesem Sommer richtig gut. Zu gut, wenn man Landwirte und Kleingärtner im Cuxland fragt.

Explosionsartig vermehrt: Mäusen geht es in diesem Sommer richtig gut. Zu gut, wenn man Landwirte und Kleingärtner im Cuxland fragt.

Foto: Steffen/dpa

Cuxland

Mäuseplage sucht auch das Cuxland heim

Von Katja Gallas
6. August 2019 // 18:50

Dank anhaltender Trockenheit sind Mäuse in diesem Sommer zur Plage geworden – auch im Cuxland: Sie durchlöchern den Deich, fressen Kühen auf den Weiden das Futter weg und Kleingärtnern den Kohlrabi.

Landwirte unter Druck

Mindestens ein Fünftel des Grünlands im Landkreis Cuxhaven sei von dem ausufernden Mäusefraß betroffen, schätzt Jan Heusmann, Landvolk-Vorsitzender Wesermünde. Und da das Gras durch die Trockenheit und das fehlende Wasser ohnehin schlecht wachse, fehle das Futter für die Kühe.

Deich: ein Schweizer Käse

Die Mäuseplage macht auch vor dem Deich nicht halt. Löchrig wie Schweizer Käse präsentiert sich seit Wochen der Sommerdeich zwischen Dorum-Neufeld und Cuxhaven-Arensch. Besonders betroffen ist der Abschnitt bei Cappel-Neufeld, haben Experten gerade bei einer Sommerdeichschau festgestellt.

"Kartoffeln angenagt"

Auch Kleingärtnern machen die Nager zu schaffen. „Sie fressen Mohrrüben, Rote Bete und die Kartoffeln haben sie auch angenagt“, berichtet Georg Oszek aus dem Verein „Rose“ in Loxstedt.
Ob von der Mäuseplage eine anhaltende Gefahr ausgeht, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

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