Gutes Geld für gute Milch: Über Wege aus der Milchkrise diskutierte die SPD mit Vertretern von Land- und Milchwirtschaft.

Gutes Geld für gute Milch: Über Wege aus der Milchkrise diskutierte die SPD mit Vertretern von Land- und Milchwirtschaft.

Foto: Schoelzchen

Cuxland

Milchkrise: SPD sucht das Gespäch mit Landwirten

Von Kristin Seelbach
2. Juli 2016 // 12:00

Über Wege aus der Milchkrise haben am Freitag Vertreter der SPD aus dem Kreis Cuxhaven mit Landwirten und Landvolk aus der Region diskutiert.  Um sich deren Sorge und Nöte vor Ort anzuhören, hatte auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz-Herrmann, Mitglied des Landwirtschaftsausschusses, den Weg nach Neuenwalde gefunden. Sie lobte die sachliche Diskussion. „Trotz aller Schwierigkeiten ist der Landkreis gut aufgestellt. Tierwohl- und schutz sind hier selbstverständlich“, sagt die Abgeordnete für Osterholz und Verden.

"Ansehen der Landwirtschaft stärken"

Es sei wichtig, den Landwirten nicht „noch mehr Knüppel zwischen die Beine zu werfen“, so Jantz-Herrmann. Stattdessen müssen das Ansehen der Landwirtschaft und die Branche selbst gestärkt werden.

Keine Mengenbegrenzung

Es waren aber nicht nur Wünsche, sondern auch konkrete Ergebnisse, die der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, Uwe Santjer, nach dem Fachgespräch vermelden können. „Wir sind uns zum Beispiel einig, dass eine Mengenbegrenzung der Milch nur für Deutschland keinen Sinn macht“, betont der Cuxhavener. Gleiches gelte für einen durch die Politik festgesetzten Milchpreis. Welche Vorschläge die Sozialdemokraten zur Lösung der Milchkrise machten und wie die Landwirte das Gespräch einschätzen, lesen Sie in der Nordsee-Zeitung.

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