Der 44-jährige Angeklagte soll in einem Ort im Süden des Landkreises seine Stieftochter mehrere Jahre lang missbraucht haben – gegen ihren Willen.

Der 44-jährige Angeklagte soll in einem Ort im Süden des Landkreises seine Stieftochter mehrere Jahre lang missbraucht haben – gegen ihren Willen.

Foto: Schoener

Cuxland

Missbrauchs-Prozess: Öffentlichkeit wird ausgeschlossen

16. Juli 2020 // 13:33

Am dritten Verhandlungstages des Prozesses wegen schweren sexuellen Missbrauchs vor dem Landgericht Stade ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden.

Das Gericht um den Vorsitzenden Richter Rolf Armbrecht folgte damit am Donnerstag nach kurzer Beratung einem Antrag der Verteidiger Thomas Domanski und Jakob Struif. Diese hatten gleich zu Beginn des dritten Prozesstages diesen Wunsch formuliert. Die ersten beiden Prozesstage in der vergangenen Woche sind öffentlich verhandelt worden.

Intimsphäre soll geschützt werden

Struif verwies als Begründung darauf, dass der persönliche Lebensbereich und die Intimsphäre ihres Mandanten, aber auch der Zeugen und des Opfers im Verlauf des weiteren Verfahrens zur Sprache kommen würden. Der Schutz dieser Bereiche überwiege dem öffentlichen Interesse, so der Rechtsanwalt des 44-jährigen Angeklagten. Dieser soll in einem Ort im Süden des Landkreises Cuxhaven seine Stieftochter mehrere Jahre lang missbraucht haben – gegen ihren Willen.

Nur Urteil öffentlich

Für den dritten Prozesstag war die weitere Vernehmung der Mutter des Missbrauchsopfers geplant. Außerdem die Aussage einer Sachverständigen. Daneben hat die Verteidigung eine Stellungnahme des Angeklagten angekündigt. Ob diese ein Geständnis enthält, ist nicht bekannt. Weitere Verhandlungstermine sind für 17. und 30. Juli geplant. Diese sind – mit Ausnahme der Urteilsverkündung – nicht öffentlich.

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