Annegret Warnecke, Sozialpädagogin und Supervisionstherapeutin, kümmert sich bei der Telefonseelsorge Elbe-Weser mit ihrem Team um den Online-Chat.

Annegret Warnecke, Sozialpädagogin und Supervisionstherapeutin, kümmert sich bei der Telefonseelsorge Elbe-Weser mit ihrem Team um den Online-Chat.

Foto: Schoener

Cuxland

Mobbing: Jugendliche holen sich immer öfter Hilfe im Online-Chat

Von Andreas Schoener
2. März 2019 // 08:00

Wenn Jugendliche gemobbt werden, gehen sie oft ins Internet, um sich Hilfe zu holen. Die Telefonseelsorge Elbe-Weser registriert einen immer stärkeren Zulauf in ihrem Online-Chat.

Vor allem junge Leute

Die Menschen, die sich über dieses moderne Angebot Ratschläge holen, sind zu 30 Prozent unter 20 Jahre alt. Da ist der Junge, dem aufgrund eines Fotos mit seinem Schulfreund unterstellt wird, dass er schwul sei. Da ist das Mädchen, dass von seinen Freundinnen über WhatsApp als "dicke Kartoffel" bezeichnet wird. "Beispiele dieser Art gibt es viele", sagt Sozialpädagogin und Supervisionstherapeutin Annegret Warnecke.

Kurzer Weg

Die Fachfrau erlebt über den Online-Chat oftmals Gesprächspartner, die verzweifeln, weil sie den Druck nicht aushalten, der über die sogenannten sozialen Medien auf sie ausgeübt wird. "Der Online-Chat ist ein kurzer Weg der schnellen Hilfe", sagt Warnecke.
Was Annegret Warnecke den Jugendlichen im Online-Chat empfiehlt, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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