In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremervörde hat sich der 47-jährige Tatverdächtige am Wochenende das Leben genommen. Die Todesursache wollten Gefängnisverwaltung, Staatsanwaltschaft und Polizei nicht nennen.

In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremervörde hat sich der 47-jährige Tatverdächtige am Wochenende das Leben genommen. Die Todesursache wollten Gefängnisverwaltung, Staatsanwaltschaft und Polizei nicht nennen.

Foto: Symbolfoto: Jaspersen/dpa

Cuxland

Mutmaßlicher Entführer aus Nordleda ist tot

Von nord24
4. Oktober 2016 // 21:35

Der mutmaßliche Entführer aus Nordleda ist tot. Er soll sich das Leben genommen haben. Dies bestätigte Kai Thomas Breas, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Stade.

Lebloser Mann bereits am Sonnabend entdeckt

Am vergangenen Donnerstag war der 47-jährige Mann, der vor einer Woche eine Frau aus der Samtgemeinde Land Hadeln entführt haben soll, in die JVA Bremervörde überstellt worden. Zwei Tage später, am Sonnabendmorgen, wurde der Untersuchungshäftling leblos in seiner Zelle gefunden. Auf die Todesumstände wollte der Bremervörder Anstaltsleiter Arne Wieben mit Rücksicht auf derzeit noch laufende Untersuchungen nicht näher eingehen.

Keine Suizidgefahr diagnostiziert

„Anzeichen für ein Fremdverschulden gibt es allerdings keine“, betonte er. Der Anstaltsleiter sprach außerdem davon, dass der 47-Jährige gleich nach der Aufnahme der Anstaltsärztin vorgestellt worden sei. Suizidgefahr hatte die ausgebildete Psychologin dabei jedoch nicht diagnostiziert. „Da kann man aber niemandem einen Vorwurf machen“, stellte Wieben klar. „Man kann einfach nicht in die Köpfe der Menschen hineinsehen.“

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