In der Grimmershörnbucht und in Sahlenburg waren Bakterien im Wasser gefunden worden. Daraufhin wurde das Baden untersagt. Erneute Messungen haben jetzt grünes Licht fürs Baden.

In der Grimmershörnbucht und in Sahlenburg waren Bakterien im Wasser gefunden worden. Daraufhin wurde das Baden untersagt. Erneute Messungen haben jetzt grünes Licht fürs Baden.

Foto: Koppe

Cuxland

Nach Bakterienfund: Badeverbot in Cuxhaven aufgehoben

Von Wiebke Kramp
23. August 2020 // 15:30

Das Badeverbot für die Grimmershörnbucht und Sahlenburg ist aufgehoben worden. Messungen haben ergeben, dass es keine Bakterien mehr gibt. Das teilte Landrat Kai-Uwe Bielefeld am Sonntag mit. Zuerst haben die Cuxhavener Nachrichten berichtet.

Ursachenforschung läuft

„Schön, dass jetzt wieder gesundes, fröhliches Baden in der Bucht und in Sahlenburg möglich ist. Aber dennoch müssen wir schauen, wie es zu den erhöhten Werten kommen konnte. Das ist Aufgabe der nächsten Tage“, kündigt Oberbürgermeister Santjer die Suche nach der Ursache an.

Fäkalien verunreinigen Wasser

Zur Schließung der beiden Badestellen war es durch erhöhtes Aufkommen von E-Coli-Bakterien - sogenannte Fäkalkeime - gekommen. Die Bakterien selbst sind normalerweise nicht gefährlich. Da sie aber massenhaft in den Därmen von Tieren und Menschen vorkommen, seien sie ein Hinweis darauf, dass das Wasser dort durch Fäkalien verunreinigt sei, hatte Landrat Bielefeld erklärt.

Gesundheitliche Probleme möglich

Badegäste könnten so eine Lungenentzündung oder Durchfall bekommen. Aufgefallen war das Ganze nach einer Messung durch das Gesundheitsamt.

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