Durch den Bau von Moorpoldern wird das Niederschlagswasser auf den Hochmoorflächen, hier am Sellstedter See, zurückgehalten.

Durch den Bau von Moorpoldern wird das Niederschlagswasser auf den Hochmoorflächen, hier am Sellstedter See, zurückgehalten.

Foto: Lars Panzer/NLWKN

Cuxland

Neue Moore für das Cuxland

Von Kristin Seelbach
10. Dezember 2019 // 09:00

Weil Moore Kohlenstoffdioxid – eines der wichtiges Treibhausgase – speichern, gelten sie als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Das Land Niedersachsen vernässt deshalb nach und nach alte Moorflächen. Diese waren zum Beispiel zur landwirtschaftlichen Nutzung trockengelegt worden. Betroffen sind nun auch zwei Flächen um den Sellstedter See (Gemeinde Schiffdorf) sowie die Hahnenknooper Moore (Gemeinde Loxstedt). 

Gräben geschlossen

Rund 20 Hektar sind die Flächen jeweils groß, das entspricht einer Fläche von etwa 56 Fußballfeldern. Um die Gebiete wieder zu vernässen, wurden die gezogenen Entwässerungsgräben verschlossen und Torfwälle aufgebaut.

Mittel von Land und EU

Das gesamte Projekt geht zurück auf die Richtlinie „Klimaschutz durch Moorentwicklung“ des Landes Niedersachsen, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie mit Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert wird. In insgesamt elf Hochmoorgebieten zwischen Cuxhaven und Uelzen führt die NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg derzeit Vernässungen durch.
Wie viel die Maßnahmen gekostet haben und wie viel Moor es eigentlich im Cuxland gibt, lest Ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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