Moritz Schmeckies hat neue Ideen für das Goethe-Camp in der Goethestraße in Lehe.

Moritz Schmeckies hat neue Ideen für das Goethe-Camp in der Goethestraße in Lehe.

Foto: Lothar Scheschonka

Cuxland

Neue Räume für die Gründerszene in Bremerhaven-Lehe

30. November 2020 // 19:00

Wegen der Corona-Pandemie richtet Koordinator Moritz Schmeckies das Goethe-Camp, das Arbeitsplätze für Unternehmer und Studierende auf Zeit anbietet, neu aus.

Corona verändert alles

Der große Raum im Erdgeschoss ist eigentlich das Prunkstück des Goethe-Camps. Bis zu zwölf Arbeitnehmer haben hier seit Mitte 2018 stunden-, tage- oder wochenweise einen Schreibtisch, um zu arbeiten. Das Konzept ist als „Coworking-Space“ in vielen Städten in Deutschland bekannt. Doch die Pandemie hat dieser Art von Großraumbüro, in dem viele Menschen sich treffen, einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Gerade dieses Zusammenkommen von vielen sozialen Kontakten wollen wir jetzt ja nicht mehr“, erklärt Moritz Schmeckies.

Einzelne getrennte Büros

Schmeckies baut daher das Goethe-Camp so um, dass für Interessierte einzelne, abgeschlossene Büros zur Verfügung stehen. Insgesamt fünf Räume sollen es nach dem Umbau im Haus Goethestraße 50a sein. Einer davon soll mit modernster Videokonferenz-Technik ausgestattet sein. „Wir müssen einfach auf den ungewissen Fortgang der Pandemie reagieren“, sagt der 39-Jährige. Die Nachfrage nach Büros in kreativer Atmosphäre sei jedenfalls ungebrochen, teils sogar deutlich steigend, doch man müsste es baulich so gestalten, dass es coronakonform sei. Der Clou: Die Umbauten mit Leichtbauwänden seien nach der Pandemie relativ leicht wieder rückgängig zu machen, wenn der große Veranstaltungsraum gebraucht werde, so Schmeckies, der den Umbau gemeinsam mit Eigentümer Rolf Thörner angeht.

Warum Moritz Schmeckies das Goethe Camp von Pielers übernommen hat, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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