Willkommen zurück: Thomas Krey (links), Kommandeur der fliegenden Truppe des MFG 3, begrüßt die Heimkehrer aus Dschibuti. Foto Seelbach

Willkommen zurück: Thomas Krey (links), Kommandeur der fliegenden Truppe des MFG 3, begrüßt die Heimkehrer aus Dschibuti. Foto Seelbach

Foto: Scheschonka

Cuxland

Nordholzer Soldaten kehren aus Dschibuti zurück

Von Kristin Seelbach
15. Dezember 2015 // 11:00

Zurück in Nordholz: Nach drei Monaten Einsatz am Horn von Afrika ist die Besatzung des Seefernaufklärers P-3C „Orion“ der Nordholzer Marineflieger aus Dschibuti zurückgekehrt. Der taktische Offizier Stefan Neugebauer zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Einsatz. "Wir waren in 39 Einsätzen rund 330 Flugstunden unterwegs", so der taktische Koordinator. Die Einsätze seien allesamt unauffällig verlaufen.  

Beginn der Mission Anfang September

Anfang September war der Seefernaufklärer P-3C „Orion“ von Nordholz aus wieder Richtung Dschibuti am Horn von Afrika gestartet, um dort mit über 50 Soldaten des Marinefliegergeschwaders 3 Teil der EU-geführten Mission Atalanta sein. Diese hat es sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, die Piraterie vor Ort zu bekämpfen und die Sicherheit der Seewege zu gewährleisten.

"Fliegendes Auge" der Marine

Der in Nordholz stationierte Seefernaufklärer „Orion“ gilt als „fliegendes Auge“ der Marine und ist mit hochmoderner Sensorik ausgestattet. „Die ,Orion’ ist in der Lage mit ihrem Radar die Schiffe im Einsatzgebiet aufzufassen und kann ein aktuelles Lagebild an die Kriegsschiffe im Seegebiet weitergeben“, erklärt Stabsbootsmann Sascha Jonack vom Presseinformationszentrum der Marine die Arbeit der Kameraden.  Die Soldaten leisten dabei Aufklärungsarbeit in einem Gebiet, das etwa die Größe von Europa aufweist.

Nächster Start aus Nordholz noch nicht sicher

Wann genau das nächste Aufklärungsflugzeug aus Nordholz nach Dschibuti starten wird, ist noch nicht ganz sicher. „Wir machen während der nun kommenden Monsunzeit Pause, da die Piraten während dieser Zeit mit ihren Booten nicht in See stechen können“, so Stabsbootmann Jonack. Voraussichtlich im Februar sollen dann wieder Nordholzer Kameraden Richtung Horn von Afrika starten.  

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