Die Städte und Gemeinden im Landkreis Cuxhaven bleiben trotz der Absagen von Osterfeuern in Bremen und Bremerhaven gelassen.

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Cuxhaven bleiben trotz der Absagen von Osterfeuern in Bremen und Bremerhaven gelassen.

Foto: Archiv

Cuxland

Osterfeuer in Bremen und Bremerhaven abgesagt: Cuxland-Gemeinden bleiben gelassen

Von Christoph Käfer
12. April 2017 // 18:14

Nach der Absage von mindestens zwei Osterfeuern in Bremen und Bremerhaven aufgrund schlechter Wetterprognosen zeigen sich die Gemeinden und Städte im Cuxland gelassen. 

Keine Gesetzes-Vorschriften

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine klaren gesetzlichen Vorschriften, wann das Anzünden eines Osterfeuers unterbunden werden muss. Die Ordnungsämter entscheiden im Einzelfall und prüfen unter anderem, wie weit brandempfindliche Objekte entfernt sind. Die Gemeinden und Städte im Landkreis Cuxhaven geben sich bislang sehr gelassen, was einen möglichen Ausfall der Osterfeuer betrifft.

Gemeinde Hagen im Bremischen

Die Ordnungsämter wären zwar im Zweifel dafür zuständig, eine Veranstaltung wegen zu starken Windes zu untersagen, bislang gebe es aber keine Anhaltspunkte dafür. „Uns liegt aktuell keine Sturmwarnung für das Oster-Wochenende vor“, sagt Bürgermeister Andreas Wittenberg (parteilos).

Gemeinde Wurster Nordseeküste

„Wir haben in all den Jahren noch nie ein Osterfeuer absagen müssen“, sagt Manfred Appiarius, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Wurster Nordseeküste.

Gemeinde Beverstedt

André Holscher von der Gemeinde Beverstedt kann sich ebenfalls nicht erinnern, dass in den vergangenen 30 Jahren ein Osterfeuer nicht angezündet wurde. „Bei Windstärke acht würde jeder Veranstalter von sich aus darauf verzichten“, ist er sich sicher.

Stadt Geestland

„Wir beobachten die Entwicklung genau“, erklärt Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD). Derzeit liege der Stadt für das Oster-Wochenende keine Sturmwarnung vor. Sollte sich die Lage ändern, werde man sich kurzfristig mit dem Stadtbrandmeister und den jeweiligen Veranstaltern vor Ort unterhalten und dann entscheiden.

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