Die Mitfahrbank ist das Signal für Autofahrer, anzuhalten und Fahrgäste mitzunehmen (von links): Leo Mahler, Hannes Mahlstedt, Heino Hüncken und Margot Glabbatz (alle SPD) stellen die Sitzgelegenheit beim ehemaligen Schomacker-Markt in der Dorfmitte auf.  Foto Kistner

Die Mitfahrbank ist das Signal für Autofahrer, anzuhalten und Fahrgäste mitzunehmen (von links): Leo Mahler, Hannes Mahlstedt, Heino Hüncken und Margot Glabbatz (alle SPD) stellen die Sitzgelegenheit beim ehemaligen Schomacker-Markt in der Dorfmitte auf. Foto Kistner

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Cuxland

Per Anhalter zum Einkaufen: Hagener testen Mitfahrbänke

Von Jens Gehrke
13. Mai 2016 // 09:03

Mal eben ruckzuck zum neuen E-Center am Ortsausgang und dann wieder zurück in die Ortsmitte – das ist für viele Hagener ohne Auto eine Herausforderung. Die Mitfahrbänke sollen das ändern.

Signal an Autofahrer

Wer sich hinsetzt, gibt den Autofahrern das Signal, dass er mitgenommen werden möchte. Salopp gesagt sind sie eine Variante des Trampens. Die SPD hat die Mitfahrbänke am Mittwoch getestet. Es fanden sich nur wenige Interessierte, die mitfahren wollten. Bei denen, die sich trauten, kam die Idee allerdings gut an.

Viel Zuspruch, wenig Mitfahrer

Am Mittwochmorgen fanden sich trotz guten Wetters kaum interessierte Nutzer. Die Einrichtung sei einfach zu unbekannt, der Testlauf zu überraschend, vermuten die Beteiligten. Die Mitfahrbänke sorgten allerdings für Aufsehen und fanden Zuspruch.

Trend Mitfahrbänke

  • Bundesweit greift der Trend der speziell gekennzeichneten Sitzbänke da um sich, wo der Bus nur noch selten fährt. Mittlerweile gibt es sie in fast jedem Bundesland.
  • Nicht überall lassen sich die Menschen auf die Bänke ein.
  • Die Idee entstand im rheinland-pfälzischen Bitburg. Dort sind sie erfolgreich.
  • Eine Lösung aller Mobilitätsprobleme sind die Bänke nicht. Die Wartezeiten variieren stark. (dpa)
 

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