Wenn die Jecken beim Karneval in Wehdel auf die Tube drücken, sind auch die Trick- und Taschendiebe nicht weit.  Sie  nutzen den  Leichtsinn aus, um ihre Opfer um Bargeld und anderes zu erleichtern.  Die Polizei gibt Tipps.  Foto Lehmann

Wenn die Jecken beim Karneval in Wehdel auf die Tube drücken, sind auch die Trick- und Taschendiebe nicht weit. Sie nutzen den Leichtsinn aus, um ihre Opfer um Bargeld und anderes zu erleichtern. Die Polizei gibt Tipps. Foto Lehmann

Cuxland

Polizei warnt: Diebe nutzen ausgelassene Stimmung

Von Barbara Fixy
1. Februar 2016 // 17:30

In Wehdel versammeln  sich am Sonnabend weit mehr Jecken,  als es  Einwohner hat.  Das nutzen Taschen- und Trickdiebe aus.  Menschenansammlungen, dichtes Gedränge, ausgelassene Partystimmung und Leichtsinn durch Alkoholgenuss machen es ihnen  leicht, an Karten, Papiere, Handys und Bargeld zu gelangen. Wie man Karneval ohne böse Überraschungen feiert, verrät die Polizei. Erster Tipp: Geld- und Wertsachen sollten nah am Körper und an mehreren Stellen in Innentaschen oder Brustbeuteln verwahrt werden. Taschen sollten  verschlossen und mit dem Verschluss zum Körper getragen werden.

Nur das Nötigste mitnehmen

Grundsätzlich sollten nur Gegenstände mitgenommen werden, die tatsächlich benötigt werden. Taschendiebe gehen meist arbeitsteilig in Teams von mehreren Personen vor. Einer oder mehrere Täter lenken das Opfer ab, ein anderer greift zu und entwendet die Wertsachen, zum Beispiel Geldbörsen oder Smartphones.

Wie  Trickdiebe den  Kontakt zu ihren Opfern  suchen

Mal ist es ein scheinbar versehentliche Anrempeln, mal auch das 'versehentliche' Beschmutzen der Kleidung oder ein fadenscheiniges Gespräch,  mit dem das Opfer abgelenkt werden soll. Auf jeden Fall versucht  der Täter,  in Körpernähe zum Opfer zu treten.
  • Zweiter Tipp: Taschen nicht  unbeaufsichtigt stehenlassen.
  • Dritter Tipp: Das eigene Getränk nie aus den Augen lassen. Es besteht die Gefahr, durch die unbemerkte Zugabe von K.O.-Tropfen willen- und wehrlos gemacht zu werden. Die Täter nutzen die Wehrlosigkeit der Opfer, um sich an ihnen zu vergehen oder sie auszurauben. Ziel dieser Angriffe sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Keine offenen Getränke von Fremden annehmen.

Im Zweifelsfall  Notrufnummer  der Polizei wählen

Bei  körperlichen oder psychische Auffälligkeiten sollten sofort Freunde oder Personal angesprochen werden, im Zweifel holt man sich  ärztliche Hilfe. Substanzen, die  als s K.-O.-Tropfen eingesetzt werden, sind nur einige Stunden im Blut nachweisbar. Wer Opfer einer Straftat wird sollte sich auch hier nicht scheuen den Notruf 110 der Polizei zu wählen und die Tat zur Anzeige zu bringen.  

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