Das niedliche Kätzchen litt an einer Fehlbildung der Leber. Nach der Operation hätte sie ein normales Leben führen können, doch sie wurde nach einer dramatischen Verschlechterung eingeschläfert

Das niedliche Kätzchen litt an einer Fehlbildung der Leber. Nach der Operation hätte sie ein normales Leben führen können, doch sie wurde nach einer dramatischen Verschlechterung eingeschläfert

Foto: Archivfoto Heß

Cuxland

"Pünktchen" stirbt kurz vor der rettenden Operation

Von Jens Gehrke
25. November 2016 // 16:00

Pünktchen hat die Menschen berührt. Sie spendeten gern für die Operation des schwerkranken Kätzchens. Doch kurz vor dem Eingriff musste das kleine Wesen eingeschläfert werden, wie der Verein Tierschutz Südkreis Cuxland mitteilt.

"Pünktchen hatte einfach keine Kraft mehr"

„Wir sind tief traurig, dass wir nichts anderes berichten können, zumal schon alles für die notwendige Operation in die Wege geleitet worden war“, sagt Vereinsvorsitzende Sigrid France vom Tierschutz Südkreis Cuxland. „Doch Pünktchen hatte einfach keine Kraft mehr.“ Der Gesundheitszustand der Katze Pünktchen hatte sich innerhalb eines Tages rapide verschlechtert. „Wir mussten sie erlösen. So etwas Dramatisches habe ich noch nie mit einem Tier erlebt. Sie quälte sich“, sagte France. Die Operation der seltenen Fehlbildung an der Leber in einer Tierklinik in Göttingen stand kurz bevor. „Wir haben nur auf den Termin gewartet.“

Überwältigt von Spendenbereitschaft

Vorsitzende France ist dennoch überwältigt von der großen Spendenbereitschaft. Pünktchens Schicksal habe so viele berührt. „Wir möchten uns von ganzem Herzen dafür bedanken.“ Jeder Spender erhalte selbstverständlich die Möglichkeit, sein Geld zurückzubekommen. „Allen, die dies nicht in Anspruch nehmen möchten, versichern wir, dass wir die Spenden ausschließlich für den Tierschutz und für unsere anderen Pflegekatzen einsetzen“, verspricht die Tierschützerin.

Vereinsmitglieder sind tief getroffen

Von Pünktchens Tod sind auch die Mitglieder des Vereins tief betroffen. „Wir wollten die Kleine nicht aufgeben“, berichtet Iris Krüger, Mitglied des Vereinsvorstandes. Das Kätzchen wurde in Sandstedt gefunden. Vermutlich wurde es ausgesetzt. Die Werte und Symptome der Katze zeigten eindeutig einen Leber-Shunt an, eine seltene angeborene Krankheit.

Operation sollte normales Leben bescheren

„Der Leber-Shunt ist operabel, so dass ,Pünktchen‘ nach der Operation ein ganz normales Leben hätte führen könnte“, ergänzt die Vorsitzende. Den ehrenamtlich Tätigen des Tierschutzvereins Südkreis Cuxland fehlten allerdings die finanziellen Mittel, um die Operation zu bezahlen. Sie baten daher um Spenden und richteten ein Konto bei der Weser-Elbe-Sparkasse ein

Rückzahlung von Spenden

  • Für eine Rückzahlung der Spende benötigt der Verein entweder ein Schreiben an info@tierschutz-hagen.de oder an Tierschutzverein Südkreis Cuxland e.V., Postfach 1102, 27625 Hagen i. Brem.
  • Enthalten sein müssen folgende Angaben: Vollständiger Name des Spenders, Datum der Spende und IBAN sowie BIC.
     

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