Die Ausbeute von Kathrin Tietjen, Renate Kirsten und Bettina Toppke (v.l.) kann sich sehen lassen.

Die Ausbeute von Kathrin Tietjen, Renate Kirsten und Bettina Toppke (v.l.) kann sich sehen lassen.

Foto: Grotheer

Cuxland

Reiche Beute: 2017 ist ein gutes Pilzjahr

Von nord24
21. Oktober 2017 // 19:00

Der durchwachsene Sommer 2017 hat vielen vielleicht nicht gefallen. Der Regen hat aber auch seine Vorteile: Dieses Jahr gilt als extrem gutes Pilzjahr.

„Sie hat das absolute Pilzauge“

Pfifferlinge, Maronen, Steinpilze und Rotkappen – das sind die Pilze, die jetzt beispielsweise bei Elfriede und Günter Weirauch aus Lübberstedt zuhauf ins Körbchen wandern. Regelmäßig streifen die beiden Pilzsammler durch den Stedener Forst. „Ich habe schon als Kind Pilze gesammelt“, erzählt Elfriede Weirauch, und Ehemann Günter bestätigt: „Sie hat das absolute „Pilzauge“.

Mit 15 Leuten durch den Wald

In einer Gruppe von 15 Teilnehmern war das Ehepaar jetzt im Wald bei Hagen-Börsten unterwegs. Auf Einladung des Landfrauenvereins Bramstedt und Umgebung und unter der Leitung der Pilzkenner Edyta und Hermann Scholz aus Köhlen machte sich die Gruppe auf die Suche nach essbaren Pilzen.

In Polen schon viele Pilze gesammelt

Als gebürtige Polin hat Edyta Scholz schon früh in ihrer Heimat viele Pilze gesammelt. „Es liegt ihr irgendwie im Blut, sie nimmt Pilze sofort wahr“, sagt Hermann Scholz. „Das heißt aber nicht, dass wir alle kennen“, ergänzt Edyta Scholz. Bei fast 20 Sorten sei sie sich allerdings einhundertprozentig sicher.

Ende Juli geht es los

2017 sei ein richtiges Pilzjahr: „Es war feucht-warm, das mögen Pilze“, sagt die Sammlerin, die für den Winter bereits versorgt ist. Schon Ende Juli/Anfang August mache sie sich erstmals auf die Suche nach Speisepilzen. (ag)    

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