Prozess vor dem Bremer Landgericht mit Gülsen Sariergin, ehemalige Chefin der "Nordsee-Pflege".

Prozess vor dem Bremer Landgericht mit Gülsen Sariergin, ehemalige Chefin der "Nordsee-Pflege".

Foto: NZ-Archiv

Cuxland

Sariergin-Prozess: Unstimmigkeiten auf Privatkonto

Von nord24
16. November 2016 // 13:11

Fortsetzung im Prozess um Abrechnungsbetrug bei der "Nordsee-Pflege" vor dem Landgericht Bremen: Richter und Staatsanwältin haben dabei ein privates Bankkonto der Angeklagten Gülsen Sariergin, ehemalige Geschäftsführerin der Nordsee-Pflege, ins Visier genommen. In der Verhandlung am Mittwoch (16. November) ging es darum, wo das Geld geblieben ist, das Sariergin an den Krankenkassen vorbeigeschleust haben soll. Zunächst hatte die Schiffdorferin darauf hingewiesen, dass das Vermögen als Eigenkapital für künftige Bau-Projekte im Unternehmen geblieben sei. Doch hier schien die Staatsanwältin Zweifel zu haben.

Fall Sariergin: Betriebliche Einnahmen landen auf dem Privatkonto

Die nämlich teilte mit, dass es ein privates Sariergin-Konto bei einem hiesigen Kreditinstitut mit einem Guthaben in Höhe von 1,1 Millionen Euro gibt, das in keiner Buchführung auftaucht. Darauf sollen überwiegend betriebliche Einnahmen geflossen sein.

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