Die Max-Eyth-Schule in Schiffdorf. Hier trug sich im März der Vorfall zu, der eine Lehrerin an der Schule  teuer zu stehen kommen könnte.

Die Max-Eyth-Schule in Schiffdorf. Hier trug sich im März der Vorfall zu, der eine Lehrerin an der Schule teuer zu stehen kommen könnte.

Foto: Scheiter

Cuxland

Schiffdorf: Lehrerin soll 5000 Euro zahlen

Von Andreas Schoener
27. September 2019 // 19:00

Weil sie sich den Zivilbeamten in den Weg stellte, um die Festnahme eines sudanesischen Flüchtlings in der Max–Eyth–Schule in Schiffdorf zu verhindern, soll eine Lehrerin jetzt 5000 Euro zahlen. Das Amtsgericht Geestland erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade einen Strafbefehl wegen "Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte".

Vorfall im März

Der Vorfall ereignete sich im März. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll die besagte Pädagogin die Beamten zunächst nicht nur in einen falschen Raum geschickt haben, sondern auch einen späteren Platzverweis der Beamten missachtet haben.

Anwalt hat Einspruch eingelegt

Das Amtsgericht Geestland bestätigt den Strafbefehl. Und spricht in diesem Zusammenhang davon, dass der Anwalt der Lehrerin fristgerecht Einspruch eingelegt habe. Jetzt sei mit einem Prozess zu rechnen, dessen Termin noch nicht feststehe.
Was aus dem sudanesischen Flüchtling geworden ist und was der Landkreis unternehmen will, lest Ihr Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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