Vermissen ihre Freunde und Verwandten während der Kontaktsperre: Die aus Syrien Geflüchteten Asaad Waadalla und Abdulfatah Siham und ihre Kinder Malak, Khalil und Abdullah.

Vermissen ihre Freunde und Verwandten während der Kontaktsperre: Die aus Syrien Geflüchteten Asaad Waadalla und Abdulfatah Siham und ihre Kinder Malak, Khalil und Abdullah.

Foto: Jens Gehrke

Cuxland

Schwere Zeit: Wie Flüchtlinge mit der Pandemie umgehen

2. Juni 2020 // 16:45

Die Corona-Zeit trifft Flüchtlinge besonders hart: Berufliche Pläne drohen zu scheitern, erworbene Deutschkenntnisse verloren zu gehen.

Freunde und Verwandte werden vermisst

Die Geflüchteten vermissen vor allem die sozialen Kontakte, die ihnen auch Halt geben. Die Eltern müssen ihre Kinder plötzlich zu Hause in einer ihr noch fremden Sprache unterrichten. Trotzdem meistern die Familien wie Asaad Waadalla und Abdulfatah, die aus Syrien geflüchtet sind, die Situation vorbildhaft, wie Ali Efetürk, Flüchtlingsbetreuer in der Gemeinde Beverstedt, berichtet.

Integrationsbemühungen schwer in der Krise

Während sich Betreuer Efetürk in der Gemeinde Beverstedt oft um Familien kümmert, hat Götz Weber in Bremerhaven viel mit jungen Geflüchteten aus Iran zu tun, die alleinstehend sind. Der Pastor der Kreuzkirchengemeinde hat festgestellt, dass die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen die Flüchtlinge ausgebremst hat. „Der ohnehin mühsame Prozess, sich im Bereich Arbeitsmarkt zu integrieren, ist dadurch ausgesetzt worden“, sagt Weber. Die Sprachkenntnisse stagnierten.

Wie die Beverstedter Flüchtlingsfamilie den Alltag bewältigt und was die Corona-Krise genau für Geflüchtete bedeutet, lest ihr schon jetzt auf norderlesen.de.

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