Der Seeadler brütet in der Nähe von Bad Bederkesa. Aber der unter Naturschutz stehende Greifvogel steht dem Bau eines Windparks mit 185 Meter hohen Windmühlen nicht entgegen.

Der Seeadler brütet in der Nähe von Bad Bederkesa. Aber der unter Naturschutz stehende Greifvogel steht dem Bau eines Windparks mit 185 Meter hohen Windmühlen nicht entgegen.

Foto: Pleuel

Cuxland

Seeadler steht Windpark Bad Bederkesa nicht entgegen

Von Inga Hansen
8. Oktober 2016 // 11:00

Der Seeadler, der im Beerster Land brütet, ist keine Hürde für den Windpark mit 14 Mühlen, die vor den Toren von Bad Bederkesa gebaut werden sollen. Das hat das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten ermittelt.

Der Seeadler brütet in drei Kilometern Entfernung

Der Bauantrag liegt bereits beim Landkreis. Auf der Internetseite der Stadt Geestland ist das mit Spannung erwartete Gutachten zu lesen. Danach brütet der unter strengem Naturschutz stehende Seeadler mehr als drei Kilometer vom Windpark entfernt. Und sein Futter sucht er in der Regel an der Geeste, „nur in Einzelfällen“ kreuzt er die Flächen, wo die 185 Meter hohen Mühlen stehen sollen.

Seit zehn Jahren müht sich PNE um das Gelände

Kein Hindernis also für den geplanten Windpark, glaubt Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD). „Für uns heißt das, dass wir das Ganze auf den Weg bringen.“ Seit zehn Jahren müht sich der Cuxhavener Windpark-Projektierer PNE um das zwischen Beers und Alfstedt liegende Gelände. Ebenso lange kämpft der örtliche Verschönerungsverein dagegen.  

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