Haben die Arbeit bei der Bundeswehr als freiwillig Wehrdienstleistende schätzen gelernt: Vanessa Haß und Maximilian Schütz.

Haben die Arbeit bei der Bundeswehr als freiwillig Wehrdienstleistende schätzen gelernt: Vanessa Haß und Maximilian Schütz.

Foto: Seelbach

Cuxland

Sie sind aus Überzeugung bei den Marinefliegern

Von Kristin Seelbach
13. April 2016 // 09:00

Vanessa Haß und Maximilian Schütz haben eines gemeinsam: Beide absolvieren derzeit ihren Wehrdienst bei den Nordholzer Marinefliegern – freiwillig. Für 23 beziehungsweise zwölf Monate haben die beiden 19-Jährigen sich für den Einblick auf Zeit entschieden – Verlängerung denkbar.

Nach dem Abi: Was nun?

Mit dem Abitur in der Tasche stand Vanessa Haß wie so viele junge Menschen vor der Frage „Was nun?“ Ein Beratungsgespräch mit dem Karriereberater brachte Klarheit. „Die Bundeswehr war schon immer ein Feld, das mich interessiert hat, und als Cuxhavenerin kannte ich natürlich auch die Nordholzer Marineflieger schon ein wenig“, erzählt die 19-Jährige.

Psychologe verwehrt zunächst Offizierslaufbahn

Etwas anders als geplant verlief die Karriere von Haß’ Kamerad Maximilian Schütz. Nach dem Abitur wollte der heute 19-Jährige eigentlich zum Heer und dort direkt die Offizierslaufbahn einschlagen. „Ich wurde nach Köln eingeladen, haben alle Prüfungen bestanden, bis auf eine: das Gespräch mit dem Psychologen“, erzählt der junge Mann, der aus Dessau in Sachsen-Anhalt kommt, aber auch sieben Jahre in Finnland lebte.

Traum von der Bundeswehr nicht aufgegeben

Seinen Traum zur Bundeswehr zu gehen, gab Schütz aber nicht auf. „Ich konnte mir eine Karriere in der zivilen Welt einfach nie vorstellen, ich wollte schon immer zur Bundeswehr“, sagt er. Der Karriereberater half auch bei diesem Problem weiter, überzeugte den jungen Mann vom freiwilligen Wehrdienst bei der Marineinfanterie.

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