Aus der Vogelperspektive sieht sie aus wie eine riesige Miniatur-Spiellandschaft: Doch gespielt wird in der neuen Siemens-Fabrik zwischen den Cuxhavener Ortsteilen Groden und Altenbruch bestimmt nicht. Das Stahlgerüst der Nebenhalle, das einmal Wände und Dach tragen wird, nimmt bereits Formen an. Bis Januar soll auch die 320 Meter lange und 160 Meter breite Hauptproduktionshalle fertig sein.

Aus der Vogelperspektive sieht sie aus wie eine riesige Miniatur-Spiellandschaft: Doch gespielt wird in der neuen Siemens-Fabrik zwischen den Cuxhavener Ortsteilen Groden und Altenbruch bestimmt nicht. Das Stahlgerüst der Nebenhalle, das einmal Wände und Dach tragen wird, nimmt bereits Formen an. Bis Januar soll auch die 320 Meter lange und 160 Meter breite Hauptproduktionshalle fertig sein.

Foto: Luftfoto Scheer

Cuxland

Siemens testet Flexibilität des Cuxlandes

Von Heike Leuschner
11. November 2016 // 07:00

Starr oder flexibel - wie geht der Landkreis Cuxhaven mit seinem eigenen Regelwerk um? Bei einer Anfrage des Siemenskonzerns nach einem Teststandort für eine neue Generation von Schwachwindanlagen wäre er bereit, eine Ausnahme zuzulassen.  Eigentlich müssten die Windkraftanlagen oder zumindest wesentliche Teile davon im Cuxland produziert werden, um die gesetzlichen Voraussetzungen für einer Testanlage im Kreisgebiet zu erfüllen.  Aufgrund der besonderen Bedeutung von Siemens im Landkreis ist es aus Sicht der Kreisverwaltung erforderlich, dass die zuständigen Kommunalpolitik eine Ausnahme für die Ansiedlung einer Onshore-Testanlage erlaubt. Vor gut einem Jahr hat der Siemenskonzern mit der Nachricht, in Cuxhaven ein Offshore-Werk für 1000 Beschäftigte zu schaffen, für Jubel an der Elbmündung gesorgt. Inzwischen nimmt die Produktionshalle, in der Turbinen montiert werden sollen, bereits Formen an. Die Produktion soll Mitte 2017 starten.  

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