In der Silvesternacht vor zwei Jahren waren 140 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Brand im Dachstuhl der Kurparkhalle in Cuxhaven zu löschen.

140 Feuerwehrleute waren in der Silvesternacht vor zwei Jahren im Einsatz, um den Brand im Dachstuhl der Kurparkhalle in Cuxhaven zu löschen.

Foto: Rohde

Cuxland

Silvester: Nicht jeder freut sich auf die Knallerei

Von nord24
29. Dezember 2016 // 18:01

Raketen und Böller gehören in der Silvester-Nacht einfach dazu. Doch nicht jedermann freut sich auf den farbenfrohen Himmel. So appellieren Feuerwehr, Polizei und Tierschützer an die Mitmenschen, gewisse Regeln einzuhalten. 

Kurparkhalle brennt bis auf die Grundmauern ab

Kreisbrandmeister Helmut Heinemeyer aus Bad Bederkesa sagt, dass zu Reetdach-Häusern und anderen Gebäuden wie Tankstellen ein Sicherheitsabstand von mindestens 200 Metern gewahrt werden muss. Erst vor zwei Jahren ging die Cuxhavener Kurparkhalle in der Neujahrsnacht in Flammen auf - wegen einer Silvester-Rakete.

Im Nationalpark sind Feuerwerke strengstens verboten

Auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer appelliert an die Mitmenschen. "Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist es verboten, Feuerwerke zu zünden", betont Sprecherin Imke Zwoch. "Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Tiere durch Böller und Raketen in Angst und Schrecken versetzt und vertrieben werden."

Weitere Tipps und Hinweise der Feuerwehr und Polizei

  • Auf Balkonen und Terrassen sollten leicht entflammbare Gegenstände weggestellt werden.
  • Wer mit Feuerwerkskörpern hantiert, sollte die richtige Kleidung tragen. Fleece und Kunststoffgewebe sind leicht entflammbar.
  • Blindgänger nicht erneut anzünden.
  • Raketen nur im Freien mit Sicherheitsabstand zu anderen Menschen, Autos und Gebäuden zünden.

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