Recherchearbeit am Schreibtisch: Die Infektionsscouts Janina Helms und Sebastian Müller spüren Kontaktpersonen auf und wollen Infektionsketten zerschlagen.

Recherchearbeit am Schreibtisch: Die Infektionsscouts Janina Helms und Sebastian Müller spüren Kontaktpersonen auf und wollen Infektionsketten zerschlagen.

Foto: Lothar Scheschonka

Cuxland

Studenten kämpfen gegen die Virus-Ausbreitung

14. Mai 2020 // 20:16

Janina Helms ist Studentin an der Hochschule - und arbeitet jetzt fürs Gesundheitsamt. Sie ist eine von 25 Scouts, die sich gemeldet haben, um dabei zu helfen, die Ausbreitung des Virus in Bremerhaven einzudämmen.

Gespräche am Telefon

Ihre Aufgabe ist es, die Menschen aufzuspüren, mit denen ein Corona-Patient Kontakt hatte. Für Janina Helms bedeutet das vor allem: ganz viel telefonieren. Sie muss Menschen erreichen, die vermutlich engeren Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, das aber noch nicht wissen. Das Ziel ist, möglichst alle Kontaktpersonen eines Erkrankten zu informieren und zu beraten, damit diese, falls sie infiziert wurden, das Virus nicht unbeabsichtigt weitergeben. Je nach Fall sind das zwischen 3 und bis zu 20 andere Menschen.

Dienst für die Gesellschaft

Die wichtigsten Eigenschaften für einen Scout sind aus Sicht der Studentin Einfühlungsvermögen, Genauigkeit und Ausdauer. Sie geht ihrer Aufgabe sehr gewissenhaft nach. Doch das ist nicht alles. Die Arbeit im Gesundheitsbereich macht der Studentin des Studiengangs Digitale Medienproduktion an der Hochschule Bremerhaven sichtlich Freude.

Warum die Studierenden sich für das Projekt gemeldet haben und ihre Motivation so groß ist, lest ihr schon jetzt auf norderlesen.de (siehe unten).

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