Drei Viertel des Wassers aus dem Becken sind abgepumpt, viele Fische sind tot: Vereinsvorsitzender Joachim Malicki ist fassungslos.

Drei Viertel des Wassers aus dem Becken sind abgepumpt, viele Fische sind tot: Vereinsvorsitzender Joachim Malicki ist fassungslos.

Foto: Schoener

Cuxland

Tote Fische in Langen: Tiere von Pumpanlage zerfetzt

Von Andreas Schoener
4. April 2017 // 19:00

Ungezählte Fische im Rückhaltebecken am Möwenweg in Langen sind tot. Der Grund: Unbekannte haben die Elektronik der Entwässerungspumpen manipuliert und so zwischen Sonntagabend und Montagfrüh fast den gesamten Inhalt des Beckens in den Grauwallkanal gepumpt.

Weitere Fische sterben im sauerstoffarmen Restwasser

Durch die Mechanik der Pumpen sind die meisten Tiere zerfetzt worden, andere sterben im sauerstoffarmen Restwasser, das übrigbleibt. Beim Angelsportverein Unterweser (ASV) als Pächter des Gewässers herrscht Fassungslosigkeit. "Wer macht sowas? Ich kann das nicht verstehen“, entrüstet sich Joachim Malicki, Vorsitzender des ASV mit Sitz in Bremerhaven. Er spricht von einem geschätzten Schaden am Fischbesatz, der sich auf 6000 und 7000 Euro beläuft.

5000 Euro Schaden an der Anlage

Doch nicht nur Fische sind ums Leben gekommen. Durch das Vorgehen der Täter ist zudem ein Schaden von 5000 Euro entstanden. Die Unbekannten brachen das Gehäuse des Kastens auf, in dem sich die Elektronik für die Pumpenanlage befindet. Der Schaden geht zulasten der Stadt. Das Polizeikommissariat Geestland hofft auf Zeugenhinweise unter 04743/9280.

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